Checkliste: Umzug

Checklisten sind immer wieder gut und nützlich, das können selbst die spontansten Menschen nicht abstreiten. Und vor allem bei solch einer großen Sache wie einem Umzug ist es nötig, zu planen, vorauszudenken und Dinge im Kopf zu behalten, die allzu leicht aus dem Blickfeld geraten können. Wie sollte man bei solch einer Checkliste vorgehen?

Vom Groben zum Detaillierten

Es ist wichtig, früh anzufangen und die groben und großen Dinge zuerst zu erledigen. Die Dinge, die Vorlauf brauchen. Darunter fallen unter anderem: Mietvertrag kündigen, Kinder (falls vorhanden) bei der alten Schule abmelden und bei einer neuen Schule anmelden, sich nach einer Umzugsfirma umsehen. Das sind die wichtigsten Eckpfeiler eines Umzugs und die sollten auf einen Fall vergessen werden, Fristen nicht eingehalten werden oder sonstiges. Das gehört also auf die grobe und große Checkliste, die man Monate vor einem Umzug anlegt.

Beispiel:

  • Neue Wohnung suchen
  • Mietvertrag unterschreiben
  • alten Mietvertrag kündigen
  • Kinder ummelden (Schule)
  • nach einem Umzugsunternehmen umschauen
  • Strom-, Gas-, Internetanbieter wechseln (wenn nötig)

Alles in der Mitte

Dann kommen die größeren Details. Hat man Kartons besorgt? Hat man vielleicht noch ein oder zwei Leute, die mit helfen, alles einzupacken? Was will man überhaupt noch mitnehmen und kann man nicht gewisse Dinge aussortieren und wohin würde man sie bringen? Wegwerfen oder kann das noch jemand gebrauchen? Vielleicht richtet man einen kleinen Flohmarkt ein? All das kann man einige Wochen vor dem Umzug und vor dem Zurechtmachen der Umzugssachen besprechen und organisieren. Hier ist es natürlich individuell. Einige haben sowieso schon wenig, da lohnt es sich nicht, etwas zu entsorgen, aber manchmal fällt einem erst beim Umzug auf, wie viel unnützes Zeug man eigentlich hat.

Beispiel:

  • Kartons besorgen
  • Freunde um Mithilfe bitten
  • Spendeneinrichtungen fragen
  • Unnötiges aussortieren
  • Flohmarkt veranstalten(?)

Die Details

Einige Tage vor dem Umzug sollte man eine Liste mit den genauen Details machen. Hat man vielleicht Getränke und zu Essen für die Umzugsleute und helfende Freunde bereitgestellt? Hat man alle Nägel entfernt und auch sonstige Löcher wieder zugespachtelt? Mit welchen Möbeln fängt man an? Wann macht man den Kontrollgang durch die alte Wohnung? Wann den Kontrollgang durch die neue Wohnung? Hier gehören die Details hin, die wirklich klein sind, entscheidend und die einem sonst vielleicht durchrutschen könnten.

Beispiel:

  • Kontrollgang neue Wohnung
  • Kontrollgang alte Wohnung
  • Nägel und Löcher entfernen
  • Snacks und Schnittchen für Helfer
  • alle Möbel zerlegt, die zerlegt werden können?
  • Rangfolge des Abtransports geklärt?

Man kann nicht an alles denken

Natürlich kann man nicht immer an alles denken, schon gar nicht bei einer großen und stressigen Sache wie einem Umzug. Und hier ist es nützlich, bei anderen zu fragen, nach ihren Erfahrungen und man kann auch im Internet lesen, woran sie gedacht haben. Es ist auch von Land zu Land und stellenweise von Vermieter zu Vermieter unterschiedlich. Daran sollte man sich frühzeitig anpassen.

Kindern helfen

Hat man Kinder, kann man ihnen kleinere Versionen der eigenen Checklisten anbieten. Woran sie zu denken haben. Was sie packen wollen und wann und wann alles bereit sein muss. Man sollte sie nicht überfordern und es ist abhängig vom Alter der Kinder, aber etwas Ordnung und einen Plan vorzuleben kann ihnen für das spätere Leben nur hilfreich sein. So wissen sie früh, wie große Projekte wie ein Umzug zu gestalten sind und zu planen und wie man das Wichtige vom weniger Wichtigen trennen kann. Kinder sollten in einen Umzug generell auch mit einbezogen werden und sie sollten nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, denn für sie ist es auch Stress.

Beispiel:

  • Lieblingsspielzeug eingepackt
  • Ordnung gemacht
  • alte Dinge aussortiert
  • angesprochen, was ich auf dem Herzen habe?
  • Pläne für das neue Zimmer?
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