Die 22 besten Tipps zum Heizkosten sparen

So lassen sich Heizkosten sparen und Nebenkosten senken

Mit den 22 besten Tipps kann man in der kommenden Heizperiode Heizkosten sparen und sich vor einer hohen Nebenkostenabrechnung besser schützen.

Energiepreise sind aktuell so teuer wie nie. Alleine 2022 haben sich die Gaspreise seit Beginn des Jahres zur Heizperiode im Herbst um ca. 50 Prozent erhöht. Bei gleichem Heizverhalten fällt folglich die nächste Nebenkostenabrechnung deutlich höher aus. Wer auf der Suche nach den besten Heizkosten-Spartipps ist, der ist hier genau richtig.

1. Die korrekte Raumtemperatur – wie heizt man richtig?

Eine korrekte Raumtemperatur gibt es nicht. Es gibt jedoch einige Empfehlungen. In ungenutzten Räumen und auch während der Nacht reichen 16 Grad Raumtemperatur aus. In Wohnräumen sind 20 Grad empfehlenswert. Je niedriger die Temperatur ist, desto mehr Heizkosten lassen sich einsparen.

2. Richtig lüften – worauf sollte man achten?

Lüften ist wichtig. Im Sommer ermöglicht die Dauer-Kippstellung einen angenehmen Luftstrom. Im Winter sollte man das vermeiden. Es ist ratsam, das gewünschte Zimmer morgens und abends fünf bis zehn Minuten lang zu lüften. Möchte man mehrere Räume lüften, so lohnt sich ein kräftiger Durchzug. Die Heizung sollte in dieser Heizung heruntergedreht werden. Möchte man nur einen Raum lüften, dann sollte die Tür geschlossen bleiben. Das ist nach dem Baden oder Kochen ratsam.

3. Luftfeuchtigkeit im Blick behalten

Die Luftfeuchtigkeit in einem Raum beeinflusst nicht nur, ob man sich in dem Raum wohlfühlt, sondern auch, wie schnell sich Schimmel bildet. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt im Wohnbereich bei 40 Prozent bis 60 Prozent. Mit einem Hygrometer lässt sich der Wert unkompliziert ermitteln. Durch Lüften und Heizen lässt sich die Feuchtigkeit im Innenraum senken.

4. Mindesttemperatur beachten

Muss man Heizkosten sparen, so liegt die Überlegung nahe, die Heizung nicht zu nutzen. Sind die Raumtemperaturen jedoch zu niedrig, so erhöht sich das Risiko für Schimmelbildung. Um der Gesundheitsgefahr vorzubeugen, sollte man die Raumtemperaturen nicht unter 16 Grad sinken lassen.

5. Bisheriges Heizverhalten kritisch hinterfragen

Ist man mit hohen Gaskosten konfrontiert, so ist es wichtig, sein bisheriges Heizverhalten zu hinterfragen. Grundlage hierfür sind die letzten Nebenkostenabrechnungen. Dann kann man sich einen Überblick beschaffen, wie viel man in welchen Räumen geheizt hat. Auf diese Weise lässt sich ein Sparpotenzial erkennen.

6. Thermostat richtig einstellen – jedes Grad senkt den Verbrauch

Das Heizungsthermostat wird oft missverstanden. Was bedeutet es? Ein herkömmliches Heizungsthermostat besteht aus fünf Stufen. Jede Stufe entspricht einer bestimmten Raumtemperatur. Stellt man seinen Thermostat auf Stufe eins, so entspricht das von einer Raumtemperatur von rund 12 Grad. Bei Stufe 3 beträgt die gewünschte Raumtemperatur rund 20°. Die Heizung reguliert die Heizleistung so, dass die gewünschte Temperatur erreicht wird. Zwischen den einzelnen Stufen beträgt der Abstand jeweils 4 Grad. Um Heizkosten zu sparen, sollte man seinen Verbrauch kennen und dementsprechend reduzieren. Jeder eingesparte Grad bedeutet eine Ersparnis von 6 Prozent.

7. Programmierbare Thermostate nutzen

Es ist zwar möglich, das Thermostat von Hand zu bedienen und dadurch Kosten einzusparen, mit einem programmierbaren Thermostat gelingt dies jedoch spielend leicht. Man hat dann die Möglichkeit, die gewünschte Temperatur einzustellen und auch die Uhrzeit, zu der geheizt werden soll. Dadurch behält man die volle Kontrolle über seine Heizkosten.

8. Heizkörper entlüften – Heizkosten mit nur einem Handgriff sparen

Wird der Heizkörper nicht mehr gleichmäßig warm oder gluckert, so befindet sich Luft im Inneren des Heizkörpers. Mit einem Entlüftungsschlüssel gelingt das Entlüften auch ohne professionelle Hilfe kinderleicht. Dadurch kann die Heizung wieder effizient arbeiten.

9. Heizungsanlage prüfen lassen

In einigen Fällen bringt es nichts, die Heizung zu entlüften. Einige Bestandteile der Heizung, etwa die Heizpumpe oder Leitungen können dafür verantwortlich sein, dass die Heizung nicht mehr effizient arbeitet. Mit einem hydraulischen Abgleich durch einen professionellen Fachbetrieb lässt sich die Heizungsanlage prüfen und die Heizleistung verbessern. Dadurch erreicht man im Gebäude eine jährliche Einsparung in Höhe von 5 Prozent der Heizkosten.

Hinweis:
Zusätzlich zur jährlichen Heizungswartung ist es auch sinnvoll, die Heizung zu digitalisieren. Viele Heizungshersteller, aber auch Fremdanbieter, bieten Steuerungsmodule an, die einem die Überwachung der Heizungsanlage per Handy oder Tablet ermöglichen.

10. Eine Heizung benötigt Freiraum

Möchte man effektiv heizen, so muss die Wärme sich gleichmäßig im Zimmer verteilen können. Das geht nur, wenn sich vor der Heizung keine Gegenstände oder Textilien befinden. Alle Möbel und Textilien sollten daher pünktlich zur Heizsaison aus dem Weg geräumt werden.

11. Textilien im Innenraum nutzen

Nutzt man schwere Vorhänge, Teppiche und andere Materialien in den eigenen vier Wänden, so profitiert man von den dämmenden und isolierenden Eigenschaften. Die gemütlichen Wohnaccessoires speichern einen Teil der Wärme und erhöhen die Wohnqualität.

12. Thermotapeten isolieren den Raum zusätzlich

In älteren Gebäuden hat man häufig das Gefühl, dass die Wärme über die Wände nach außen gelangt. Das kann verschiedene Ursachen haben. Mit speziellen Thermotapeten lassen sich Heizkosten sparen. Diese Dämm-Tapeten verfügen über eine geringere Wärmeleitfähigkeit und leiten die teure Wärme langsamer als herkömmliche Tapete nach Außen.

13. Rollläden und Vorhänge nachts geschlossen halten

Nachts kühlen die Außentemperaturen besonders stark ab. Damit die niedrigen Außentemperaturen nicht so leicht nach Innen gelangen kann, sollte man Rollläden und Vorhänge während der Nachtruhe in allen Räumen geschlossen halten.

14. Heizen bei Abwesenheit – so macht man es richtig

Befindet man sich außer Haus, so sollte man die Heizung herunterregeln, jedoch nicht ausmachen. Es kostet unnötige und vor allem viel Energie, um ausgefüllte Räume wieder aufzuheizen. Bei Abwesenheit empfiehlt es sich, die Temperatur bei etwa 16 Grad konstant zu halten.

15. Heizungskörpernischen dämmen

Früher wurden die Heizungskörper in Nischen platziert. Diese Heizungskörpernischen befinden sich nah an der Außenwand und sind schlecht gedämmt. Durch die geringe Wandstärke verliert man beim Heizen dadurch viel Wärme. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Bereich hinter der Heizung effektiv zu dämmen. Dafür kann man unter anderem Hochleistungsdämmstoffe nutzen.

16. Undichte Fenster abdichten

Sind Fenster undicht, so entweicht teurer Heizenergie nach außen. Um den Wärmeverlust zu stoppen, kann man das Fenster mit Dichtbändern abdichten. Dadurch lassen sich Heizkosten sparen und ungemütlicher Zugluft vermeiden.

17. Heizung nicht zum Wäschetrocknen nutzen

Im Winter ist es besonders verlockend, Wäsche auf der Heizung trocknen zu lassen. Das treibt jedoch nicht nur die Luftfeuchtigkeit in die Höhe, sondern auch den Energieverbrauch. Stattdessen sollte man klassisch zu einem Wäscheständer greifen.

18. Auf Elektroheizer umsteigen?

Ist Heizen mit Strom wirklich eine Alternative? Elektroheizer sparen wohlmöglich Gas ein, erzeugen jedoch bei dauerhafter Nutzung hohe Stromkosten und sind daher keine Alternative zur herkömmlichen Gasheizung.

19. Füße warmhalten

Das Wärmeempfinden eines Menschen wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Läuft man über einen kalten Fußboden, so beeinflusst das den ganzen Körper. Hält man seine Füße mit Wollsocken oder Hausschuhe warm, so erhöht sich die gefühlte Raumtemperatur. Man fühlt sich bei niedrigerer Temperatur wohler und muss weniger heizen.

20. Thermometer nutzen

Ein Thermometer gibt klare Auskunft darüber, wie hoch die Raumtemperatur ist. Man sollte seine eigenen vier Wänden nicht nach Empfinden heizen, sondern nach den tatsächlichen Temperaturen. Ist man erkältet oder müde, so empfindet man 20 Grad Raumtemperatur anders, als nach sportlicher Aktivität.

21. Türen geschlossen halten

Es ist nicht notwendig, alle Räume auf 20 Grad zu heizen. Entscheidet man sich dafür, die Räume in seinen eigenen vier Wänden unterschiedlich zu beheizen, so sollte man auch die Türen geschlossen halten. Dadurch vermeidet man, dass die Heizung eines Raumes andere Räume mit beheizt. Auf diese Weise steigen die Heizkosten merklich in die Höhe.

22. Haustüre abdichten

Die Heizkörpernische und auch die Fenster sind abgedichtet. Trotzdem zieht es und die Wärme scheint zu entweichen. Die Ursache liegt häufig in der Haustüre. Auch diese sollte man abdichten. Man nutzt hierfür ein Dichtungsband. Reicht das nicht aus, so haben sich dicke Vorhänge als Windfang bewährt.

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